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Vortrag: Qi Gong
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Was ist Qigong (Qi-Gong)? |
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Qigong zählt man üblicherweise zur Chinesischen Medizin. Diese
fernöstliche Heilmethode koordiniert Atmung mit Körperstellungen und
oft auch Bewegungen. Qigong kann als Therapie und Gesundheitsförderung
angewendet werden.
Auch in den Anwendungen der asiatischen Kampfkunst bedient man sich der
"inneren Kraft QI" und übt dazu Qigong (Training der Qi-Kraft).
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Fachleute unterscheiden zur Zeit mehr als 3300 unterschiedliche Stile,
Stilrichtungen und Schulen des Qigong. Zugrunde liegt dieser Energie-Heilung
die traditionelle chinesische Vorstellung eines Energiefelds, das von
natürlicher Atmung gebildet wird. Diese Atem-Schulung hat viel gemeinsam mit
Yoga und wird oft Taoistisches Yoga genannt.
Es gibt höchst unterschiedliche Sehweisen des Qigong-Bereichs. Zumeist - besonders im Westen - betrachtet man die Übungen als Heilmethode und als Prävention. Besonders geschätzt werden die positiven Auswirkungen auf die Gesundheit im Bereich Stress-Abbau und Entspannung. Eher metaphysische Auffassungen beziehen Aspekte des Universums in das Training mit ein. |
Qigong blickt auf eine lange Geschichte in China zurück, wobei der Begriff selbst neueren Datums ist. Zu Beginn standen mentale, metabolische und physische Funktionen im Vordergrund, die mit konzentrativen Atem-Übungen verbessert werden sollten. Es entwickelten sich standardisierte Bewegungen, die auf genauer Kenntnis der bio-mechanischen Gelenk-Strukuren sowie Tier-Beobachtungen beruhten. Zunehmend wurden neben der Spiritualität Konzepte von Traditioneller Chinesischer Medizin, Kampfkunst und Meditation einbezogen. Eine wichtige Rolle spielen philosophische Bereiche aus Buddhismus, Taoismus und Konfuzianismus. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts bedienten sich die Forscher verstärkt wissenschaftlicher Methoden mit kontrollierten Studien und Vergleichsgruppen. Durch wissenschaftliche Evaluation läßt sich die Wirksamkeit von Qigong-Techniken heute immer besser belegen und weiter erforschen. Dies erfolgt sowohl im Osten als auch im Westen.
Westliche und östliche Mediziner fordern noch mehr und gründlichere wissenschaftliche Studien. Nur so könne Qigong in der modernen Welt voll akzeptiert werden. Ohne solche Studien bestehe die Gefahr, Qigong als "Aberglaube" abgetan werden. Daraufhin wurden in zahlreichen Forschungsinstituten Ergebnisse veröffentlicht.
Kontrovers diskutiert wird das Konzept von "Qi", der Lebenskraft, da man diese ja wissenschaftlich nicht nachweisen kann. Diese Bereich der Pseudo-Wissenschaft und des Schamanismus haben diese Kritik weiter angefacht. Viele Experten beschränken sich im Unterricht daher auf Bereiche, die wissenschaftlich am besten untersucht sind wie Dehnung, Lockerung, Streckung und Entspannung, besonders im Bereich der Gelenke, Sehnen und der Muskulatur.
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Qigong wird oft am Wasser praktiziert. Die ebene Wasseroberfläche ist ein Sinnbild für den ruhigen "Spiegel des Geistes", der alles unvoreingenommen wiedergibt. |
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Kranich-Qigong ist im Osten besonders verbreitet. Viele Qigong-Übungen heißen so. Der Kranich steht als Sinnbild für Langlebigkeit und Glück - wegen seines sorglosen Blickes. |
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